Eisstocksportkreis 204 - Rottal-Inn

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EC Irging Simbach und ESV Mitterskirchen jubeln über den Bundesliga Aufstieg

 

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EC Irging ESV Mitterskirchen
Was für ein erfolgreiches Wochenende für die Stocksportler aus dem Landkreis Rottal Inn. Fast an allen Ecken und Enden gab es Grund zum Jubeln für herausragende Leistungen der überregionalen Herrenteams. So schafften in Buchloe der EC Irging Simbach und der ESV Mitterskirchen den Wiederaufstieg in das deutsche Oberhaus.

 

Als langjährige Bundesligisten liebäugelten nach den guten Vorrundenspielen der EC Irging Simbach wie auch der ESV Mitterskirchen bei der Entscheidung in Buchlohe insgeheim mit der Rückkehr in das Oberhaus. Insbesondere der EC Irging peilte nach der Galavorstellung aus der Vorrunde den Wiederaufstieg nach sechs Jahren Abwesenheit an. Gottfried Bauer, Michael und Werner Huber, Johann Spateneder und Rudolf Ostwinkl nahmen von Platz eins die Titelkämpfe in Angriff und eröffneten mit einem 9:9 Unentschieden gegen den EC Planegg die Entscheidung. Zwei weitere Siege gegen FC Rinchnach 19:5 und SV Oberbergkirchen 20:8 festigten die Tabellenführung, bevor mit einer Niederlage gegen den SV Pilgramsberg ein 8:16 Ausrutscher erfolgte. Sofort in die Spur kam man wieder durch einen 20:4 Sieg gegen den SF Kondrau. Kurzzeitig in Gefahr war dann Spitzenposition durch drei Niederlagen in Folge gegen den FC Neunburg 12:18, TSV Ismaning 9:15 und dem EC Sassbach II 3:23. Mit einem 22:0 über den EC Außernzell und einem 16:8 über den EC Osterreinen war man wieder Tabellenführer. Sieg und Niederlagen wechselten sich dann in den fünf verbleibenden Partien ab und mit insgesamt 36:18 Punkten auf Rang zwei schlossen die Inntaler die Vorrundengruppe. Die entscheidenden Bahnenspiele wurden dann mit einer 10:14 Niederlage gegen den EC Feldkirchen eröffnet. Nach einem 24:12 über den EC Pilsting in Finalrunde zwei war dann der Aufstieg nach dem Abstieg im Jahre 2015 als Tabellenzweiter hinter dem EC Feldkirchen perfekt.


Wesentlicher enger und nervenaufreibender muss dagegen der Wiederaufstieg des ESV Mitterskirchen geschrieben werden. Franz Mangstl, Jürgen Rothaler sowie Thomas und Martin Schmuderer nahmen den Kampf um die sechs Aufstiegsplätze von Platz 12 in Angriff und fanden am ersten Tag nie richtig in das Spiel mit auf und ab, wie die Ergebnisse beweisen. TSV Ismaning 20:6, EC Sassbach II 12:15, EC Lenau Zwiesel 20:10, ESC Aham 3:23, SC Zell 24:0, EC Planegg 13:13, FC Rinchnach 8:20, EC Pislting 12:8, DJK Karlsbach 11:11 und dem EC Antdorf 21:5. Mit 24:20 Zählern und Rang 14 war noch sehr viel Luft nach oben. Sehr stark war dann der Auftritt am zweiten Tag mit einer Ausbeute von 7:3 Punkten in den fünf verbleibenden Partien und die Verbesserung auf den siebten Rang mit 31:23 Punkten in der Vorrundengruppe. Vielversprechend war dann der Auftakt in den entscheidenden K. O Spielen mit einem 19:3 über den TSV Niederviehbach und einem 14:8 über den SV Pilgramsberg. Nach einer 13:19 Niederlage gegen den SV Kirchberg war der Traum vom Aufstieg wieder weit entfernt. Und es half nur noch ein Sieg in der letzten Partie gegen den SV Pilgramsberg, der dann mit 21:7 deutlich gelang. Nach drei Jahren Abwesenheit kann somit im nächsten Winter wieder in der Bundesliga auf Stock und Daube gezielt werden. Den Aufstieg in die Bundesliga schafften somit der EC Feldkirchen, der EC Irging Simbach, der TSV Buchbach, der EC Pilsting, der SV Kirchberg und der ESV Mitterskirchen. Zusammen mit dem SC Reicheneibach sind nach dem Aufstieg des ESV Mitterskirchen und des EC Irging Simbach im nächsten Winter wieder drei Rottaler Teams im deutschen Oberhaus auf Winterbahnen.

Fototexte- Hahn

Als Vizemeister in Liga II zurück in der Bundesliga: der EC Irging Simbach mit den Schützen Werner Huber, Gottfried Bauer, Rudi Ostwinkl, Johann Spatender und Michael Huber.

Ebenfalls Aufsteiger in die Bundesliga: der ESV Mitterskirchen mit Reinhard Lazarus, Thomas Schmuderer, Helmut Kammergruber hinten von links- und Franz Mangstl, Martin Schmuderer und Jürgen Rothaler, vorne von links.